Nachtrag zum Aikido Herbst Gasshuku ´18

am vergangenen Wochenende fand im Dojo das Herbst Gasshuku in diesem Jahr statt.

Das 10 stündige keiko, verteilt auf zwei Tage stand unter dem Motto "wenn Du weißt was Du tust, kannst Du machen was Du willst".

Konzentriertes Wahrnehmen und Üben standen also im Vordergrund.

Eine kleine Besonderheit war die Teilnahme von Helmut T., ein uchi deshi von Nakajima Shihan.

So konnten die Teilnehmer während des Trainierens auch am reichen Erfahrungsschatz dieses erfahrenen Budoka profiteren.

Lassen wir im Kommentarfeld einige Teilnehmer mit ihren Eindrücken zu Wort kommen, um auch den "daheim gebliebenen" einen kleinen Ausschnitt zu geben. (Ein Gruppenfoto von diesem Lehrgnag findest du an gewohnter Stelle in Deinem Mitgliederbereich)

LG  SDW

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Kommentare: 5
  • #1

    Birgit (Montag, 29 Oktober 2018 12:53)

    Ein erfahrungsreiches Wochenende durfte ich erleben.
    Mit Zeit nur für Aikido und sonst nichts an alltäglichen Verpflichtungen, Gepflogenheiten u.ä. Wohltuend zu erleben, dass am Samstag morgen mit frischem Geist mir verschiedene Techniken einfacher erschienen, als am Sonntag vor dem Mittagessen mit hungrigen Magen. Da hieß es dann, sich auf einem anspruchsvollerem Weg zu organisieren.
    Dazu half Stefans stete Erinnerung an: „von Augenblick zu Augenblick“ und auch seine Worte darüber, dass Höflichkeit ein wertvoller Helfer im „Kampf gegen die Routine“ ist, und eine gute Möglichkeit, sich dabei in seiner Achtsamkeit für das Hier und Jetzt zu üben. Nicht unerwähnt möchte ich lassen: die Technik mit dem Jo - grundlegend und schön. Zudem war es sehr in meinem Sinn, dass der Fokus an diesem Wochenende sehr auf die Wahrnehmung gelegt wurde.
    Somit sage ich vielen herzlichen Dank an alle Mitübenden und besonders an Stefan Sensei für dieses sehr gelungene Gasshuku.

  • #2

    Hiltrud (Mittwoch, 31 Oktober 2018 00:01)

    Danke für den lebhaften Bericht und das Teilen!

    Liebe Grüßé
    Hiltrud

  • #3

    Thomas (Mittwoch, 31 Oktober 2018 07:35)

    Ein sehr schönes, wohltuend anstrengendes und lehrreiches Wochenende liegt hinter mir. Stefan Sensei leitete das Gasshuku in seiner gewohnt ruhigen Art. Das mit Helmut ein uchi deshi von Nakajima Shihan unter den Teilnehmern war, das war für mich das Tüpfelchen auf dem i. Mit seiner Erfahrung war er eine tolle Bereicherung und half mir an der einen oder anderen Stelle beim Lösen eines gedanklichen Knotens.

    Vielen Dank für den sehr gelungenen Lehrgang.

  • #4

    Sandra (Mittwoch, 31 Oktober 2018 13:56)

    Unser diesjähriges Herbst-Gasshuku war ausgerichtet auf Prinzipien, die wir aus Bewegungen mit der Arbeit von Jo und Bokken her kennen.
    Stefan Sensei widmete sich am Samstag dem Jo und den daraus folgenden Bewegungen.
    So übten wir zuerst einzeln mit dem Jo, probierten daraus runde fließenende Bewegungen unter Einsatz der Hüfte entstehen zulassen. Was mal mehr, mal weniger gelang. Die Schwierigkeit des weiteren Trainings am Samstag bestand für mich darin , diese fließenden Bewegungen ohne Jo mit dem Übungspartner umzusetzen. Schnell wurde einem klar, dass die Partnerarbeit viel komplexer war, als die "Trockenübungen".
    Der Sonntag beinhaltete nun die Arbeit mit dem Bokken. Auch an diesem Tag durften wir uns zuerst alleine mit dem Schwert beschäftigen.... Schnitte üben, Hüfte öffnen, schließen und einsetzen dieser..... bevor wir uns daran versuchten, diese, vom Prinzip her klaren Bewegungen (Schnitte) des Bokken ohne dieses mit dem Partner in einigen Techniken umzusetzen. Welch schöne Herausforderung.
    Ich genoss unser Herbst Gasshuku, da ich diese intensive Zeit des Lernens, Vertiefens und Übens von Prinzipien sehr mag. Vielen Dank an Stefan Sensei, der uns diese Dinge mit sehr viel Geduld wieder und wieder zeigt.

  • #5

    Volker (Donnerstag, 01 November 2018 10:16)

    Das am vergangenen Wochenende stattfindende Herbst – Gasshuku geleitet von Stefan Sensei, war in vielerlei Hinsicht lehrreich, aber auch anstrengend.
    Hier meine ganz persönlichen Eindrücke:
    Punkt 1: Gar nicht so leicht. Die Bewegungen, die wir mit Jo oder Bokken übten, mitzunehmen in das Training ohne „Gerät“. Wie so oft, war ich überrascht, wie schwer es ist, dass gerade noch Erlernte mit Jo/Boken in eine Bewegung ohne eben diese zu transferieren, also gleicher Bewegungsablauf, nur eben ohne „Gerät“. Lesson learned: Üben, üben, üben.
    Punkt 2: Fokussieren. Nicht die Hand, Jo oder Bokken gilt es zu fokussieren, sondern den Mensch dahinter. Immer wieder wurde mir klar, dass ich mich um das kümmerte was meinen Augen am Nächsten war und dabei den Blick fürs Ganze verlor. Auch etwas das sich von der Matte in das Leben außerhalb des Dojos transferieren ließe. Manchmal gelingt dieser Übertrag, doch auch hier gilt: Üben, üben üben.
    Punkt 3: Hört, hört. Besonders lehrreich war das Wochenende im Hinblick auf das Beachten der inneren Stimme für mich. Nun, ich überhörte sie am Samstag und mein Körper quittierte das prompt.

    Beim Lehrgang blieb viel Zeit für das Üben, das Spüren und sich Ausprobieren. Deshalb sind diese Lehrgänge ein echter Mehrwert. Oft machte ich während der Schlüsselstelle der Übungen die Augen zu um in mich zu schauen und zu fühlen, was mit mir oder meinem Partner/Parnterin passiert , sowohl als Uke, als auch als Tori.

    Ein schönes Wochenende. Gerne wieder.

    Vielen Dank Stefan Sensei